Gnter Graber 200Nach 9 Jahren gibt es bei der Musikkapelle Terlan einen Kapellmeisterwechsel. Günther Graber gibt seinen Dirigentenstab weiter. Eine lange Zeit mit vielen musikalischen Höhepunkten. Dazu zählen für Günther Graber vor allem die Osterkonzerte unter seiner Leitung. Ihnen ging eine intensive Probenphase voraus, durch die die einzelnen Musikanten ein höheres Niveau erlangten und von welcher die gesamte Kapelle enorm profitierte.

Außerdem werden ihm das Konzert „100 Jahre Ende erster Weltkrieg“ und das letztjährige Kirchenkonzert, bei der er eine ganze Symphonie für Blasorchester aufführen konnte, in tiefer Erinnerung bleiben. Auch die Marschkonzerte, bei denen man einen großen historischen Bogen der Marschmusik spannen konnte, waren ein Highlight. Allerdings gab es auch einige Herausforderungen, die zu meistern waren. Besonders schwierig war es, die Motivation am gemeinsamen Spiel und Üben in den intensiven Probenzeiten aufrecht zu erhalten. Doch er schätzte an den Terlaner Musikanten, dass sie begeisterungsfähig und motiviert waren. Die meisten von ihnen wussten immer bald den eigenen Part technisch zu meistern und ließen sich auch auf Neues ein. Und die Erfolge zeigen, dass dies über die lange Zeit recht gut gelungen ist. Eine andere Hürde war die Einführung von Jungmusikanten, welche sich zu Beginn im Klangkörper nicht leicht zurechtfanden. Zudem war die Herausforderung oft groß, bei Werken, welche nicht original für Blaskapelle geschrieben wurden, eine musikalische Spannung zu erzeugen. Die Stücke, die die Zuhörer in den letzten 9 Jahren gehört haben, suchte er immer nach dem Leistungsstand der Kapelle aus. Sie sollten für das Publikum nicht zu komplex sein und gleichzeitig die Musikanten nicht unterfordern. Wichtig war es und wird es für Günther immer bleiben, eine gute Mischung im Konzertprogramm zu finden. Er selbst ist ein großer Liebhaber der Barockmusik, ganz speziell von Johann Sebastian Bach. Diese lange Zeit bei der Musikkapelle Terlan hat Günther Graber persönlich und musikalisch im Bereich Blasmusik stark geprägt und weitergebracht.
Ein kleiner Blick von Günther in die Zukunft: „Man muss die Zukunft abwarten und die Gegenwart genießen oder ertragen.“ (Zitat: Wilhelm von Humbolt).

 

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