Caecilia 2016 3715 300Zum Festtag der Hl. Cäcilia, Patronin der Musikanten und Sänger, fand sich die Musikkapelle Terlan in der Terlaner Pfarrkirche ein, um ihrer zu gedenken. Zusammen mit dem Pfarrchor gestaltete sie die heilige Messe um ihr für ihren Beistand im vergangenen Jahr zu danken.
Anschließend trafen sich die Musikanten zum traditionellen gemeinsamen Mittagessen im Hochbrunner. Zeit um gemeinsam noch einmal auf das vergangene musikalische Jahr zurückzublicken. Obmann Elmar Seebacher dankte der heiligen Cäcilia, dass sie über die Musikanten stets ihre schützende Hand hielt und die Musikanten bei ihren vielen Terminen und Ausrückungen immer wieder gesund nach Hause zurück gebracht hat. Gleichzeitig, so Seebacher, wolle er diesen Tag auch nutzen um zu feiern.

Hofkonzert 2016 300Am Freitag, den 26. August fand in Terlan auf dem Hochbrunnerhof das 11. Hofkonzert der Musikkapelle Terlan statt. Seit 1999 bewirtschaften Andreas und Sabine Gatscher den Hof bereits in der vierter Generation. Bis 1990 war der Hochbrunnerhof auch ein bekannter Buschenschank. Seit dem Umbau im Jahr 2014 bietet der Hochbrunnerhof Ferienwohnungen an. Für den Konzertabend hatte Kapellmeister Günther Graber ein abwechslungsreiches und gleichzeitig unterhaltendes Programm zusammengestellt. Der erste Konzertteil war ganz dem Komponisten Julius Fucik gewidmet, dessen 100. Todestag heuer gefeiert wird. Die Zuhörer genossen die Festtags-Ouvertüre "Miramare" sowie den sehr bekannten und beliebten "Florentinermarsch". Auch ein Walzer durfte in diesem musikalischen Composé nicht fehlen, und so gab die Kapelle "Winterstürme", immer von Julius Fucik, zum Besten. In diesem Jahr hatte die Musikkapelle den Pfarrchor Terlan zum Mitmusizieren eingeladen. Im Vorfeld hatte man gemeinsam einige Stücke geprobt. Es war eine tolle Abwechslung – sowohl für die Musikanten als auch für die Sänger.

MKT Osterkonzert 300Mit der Generalversammlung schloss die Terlaner Musikkapelle das vergangene Musikjahr mit dem 175-Jahr-Jubiläum ab. Die Bilanz dazu wurde treffend mit den Worten "ereignisreich, spannend und sehr gelungen" charakterisiert. Das vergangene Jahr war von vielen Höhepunkten geprägt; die Feierlichkeiten zum 175-Iahr-Jubiläum zogen sich dabei wie ein roter Faden durch das Programm der regen Kapelle. Sie reichten vom selbst gestalteten Kalender mit Fotos von Walter Haberer, der pünktlich zum Jahresbeginn herauskam und vorgestellt wurde bis hin zu zwei Uraufführungen und dem feierlichen Jubiläumsfest, bei dem jedes einzelne Mitglied der Kapelle mit vollem Einsatz dabei war.

Plakat200Der Ostersonntag ist für viele unserer Musikkapellen der Termin ihres ersten Konzertes im neuen Vereinsjahr.  Auch die Musikkapelle von Terlan hält sich an diesen schönen Brauch und lädt ihre Mitbürger zum ersten großen Auftritt in den Raiffeisensaal ein, wozu der Obmann alle Besucher herzlich begrüßte.
Der Kapellmeister Günther Graber hat seine Musikanten gründlich auf dieses Ereignis eingestimmt. Bereits in der „Polonaise in Es Dur“ des Antonin Dvòrak konnte man die gediegene Vorbereitung erkennen. Schwungvoll und gut intoniert erklang dieses schöne Werk, das der „Akademische Leserbund“ Prag (als „Reform der Tanzmusik im Sinne des Nationalen“) beim Komponisten bestellt hatte. Hätten wir nur auch heute noch solch wertvolle und Zeit überdauernde Unterhaltungsmusik!! Um in diesem Umfeld zu verweilen, erklang nun die Ouverture „Miramare“ des Julius Fucik in einer Bearbeitung des Nordtiroler Militärkapellmeisters Hans Eibl. Jeder kennt den Komponisten der Ouverture „Marinarella“ und seiner berühmten Märsche wie den „Florentiner-Marsch“ und andere; „Miramare“ dagegen wird zu Unrecht eher selten aufgeführt. Der Anfang wurde mit viel Temperament angegangen. Obwohl einige Soloeinwürfe recht gut klangen, so hatten doch manche Musikanten im Mittelteil ihre Grenzen erfahren. Das Holzregister konnte sich auch öfters gegen den dominanten Blechbläserklang nicht durchsetzen.  

Vatertag 2016 30019. März, Vatertag, Tag der Väter; einen Tag den  die Jugendkapelle „Noisemakers“ zum Anlass nahm, ihren Vätern aufzuspielen. Natürlich waren alle Fans der „Noisemakers“ eingeladen um das Konzertprogramm, einstudiert und zusammengestellt von Oskar Leitner, zu genießen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Zum Einzug marschierten die Jugendlichen mit einer selbst komponierten Hymne, die ab sofort die Erkennungshymne der „Noisemakers“ sein soll, in die Aula Magna der Grundschule ein. Mit Werken von Mozart Vater und Mozart Sohn eröffneten die Jungmusikanten den musikalischen Abend. Beim „Kinderkonzert“ von Wolfgang Amadeus Mozart kam die Blockflöte, ein sonst eher untypisches Instrument für eine Musikkapelle besonders zur Geltung. Ein kleiner Sketch zwischen den einzelnen Stücken, ließen manch einen eine kleine Lachträne verdrücken und bot eine lustige Abwechslung zu den vielen Klängen.

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