Plakat Ostern 2017 200Mit großer Freude begrüßte Obmann Elmar Seebacher alle anwesenden Honoratioren, Sponsoren, Vertreter verschiedener Kapellen und seine Terlaner Mitbürger im gut besetzten Saal.
Mit dem 4. Satz - dem schwungvollen und mitreißenden Marsch aus der "Suite Algerienne" von Camille Saint Saens, bearbeitet von Hans Fluri, eröffnete die Musikkapelle Terlan ihr Frühjahrskonzert 2017. Das Werk aus dem Jahre 1880 stellte an die Ausführenden bereits hohe musikalische und technische Anforderungen. Es ist nicht unproblematisch, ein so anspruchsvolles Werk an den Beginn eines Konzertes zu stellen. Besonders die schnellen Läufe setzen eine gediegene Vorbereitung voraus. Schon der erste Eindruck überzeugte durch sauberes, technisch gutes und fein abgestimmtes Spiel.
Nach diesem gelungenen Auftakt folgten der 2. und 3. Satz aus den "Norwegischen Tänzen" von Edvard Grieg in der Bearbeitung von Louis-Philippe Laurendeau. Das charmante Allegretto des 2. Satzes mit pastoralem Charakter wird durch einen stürmischen Teil unterbrochen, worauf wieder das erste Thema folgt. Der dritte Tanz (Allegro alla marcia) ist kämpferisch konzipiert und wird durch ein gesangliches Zwischenthema unterbrochen.
Sowohl beim ersten Marsch, als auch bei den Kompositionen von Grieg war die sorgfältige und stilistisch ausgezeichnete Vorarbeit hörbar. Ohne großen Pathos, aber sauber in Intonation und Zusammenspiel führte der Kapellmeister seine Musikanten durch diese edle Musik.

Marschkonzert 4942 200Am Samstag den 7. Januar lud die Musikkapelle Terlan zu einem ganz besonderen Konzert ein. An jenem Abend sollte der Marsch in allen Formen und Varianten im Mittelpunkt stehen. Von der „Marcia italiana“ bis zum ungarischen Marsch und wieder zurück zum traditionellen Tiroler Marsch wurde den Zuhörern ein vielfältiges Programm geboten.

Hofkonzert 2016 300Am Freitag, den 26. August fand in Terlan auf dem Hochbrunnerhof das 11. Hofkonzert der Musikkapelle Terlan statt. Seit 1999 bewirtschaften Andreas und Sabine Gatscher den Hof bereits in der vierter Generation. Bis 1990 war der Hochbrunnerhof auch ein bekannter Buschenschank. Seit dem Umbau im Jahr 2014 bietet der Hochbrunnerhof Ferienwohnungen an. Für den Konzertabend hatte Kapellmeister Günther Graber ein abwechslungsreiches und gleichzeitig unterhaltendes Programm zusammengestellt. Der erste Konzertteil war ganz dem Komponisten Julius Fucik gewidmet, dessen 100. Todestag heuer gefeiert wird. Die Zuhörer genossen die Festtags-Ouvertüre "Miramare" sowie den sehr bekannten und beliebten "Florentinermarsch". Auch ein Walzer durfte in diesem musikalischen Composé nicht fehlen, und so gab die Kapelle "Winterstürme", immer von Julius Fucik, zum Besten. In diesem Jahr hatte die Musikkapelle den Pfarrchor Terlan zum Mitmusizieren eingeladen. Im Vorfeld hatte man gemeinsam einige Stücke geprobt. Es war eine tolle Abwechslung – sowohl für die Musikanten als auch für die Sänger.

Caecilia 2016 3715 300Zum Festtag der Hl. Cäcilia, Patronin der Musikanten und Sänger, fand sich die Musikkapelle Terlan in der Terlaner Pfarrkirche ein, um ihrer zu gedenken. Zusammen mit dem Pfarrchor gestaltete sie die heilige Messe um ihr für ihren Beistand im vergangenen Jahr zu danken.
Anschließend trafen sich die Musikanten zum traditionellen gemeinsamen Mittagessen im Hochbrunner. Zeit um gemeinsam noch einmal auf das vergangene musikalische Jahr zurückzublicken. Obmann Elmar Seebacher dankte der heiligen Cäcilia, dass sie über die Musikanten stets ihre schützende Hand hielt und die Musikanten bei ihren vielen Terminen und Ausrückungen immer wieder gesund nach Hause zurück gebracht hat. Gleichzeitig, so Seebacher, wolle er diesen Tag auch nutzen um zu feiern.

Plakat200Der Ostersonntag ist für viele unserer Musikkapellen der Termin ihres ersten Konzertes im neuen Vereinsjahr.  Auch die Musikkapelle von Terlan hält sich an diesen schönen Brauch und lädt ihre Mitbürger zum ersten großen Auftritt in den Raiffeisensaal ein, wozu der Obmann alle Besucher herzlich begrüßte.
Der Kapellmeister Günther Graber hat seine Musikanten gründlich auf dieses Ereignis eingestimmt. Bereits in der „Polonaise in Es Dur“ des Antonin Dvòrak konnte man die gediegene Vorbereitung erkennen. Schwungvoll und gut intoniert erklang dieses schöne Werk, das der „Akademische Leserbund“ Prag (als „Reform der Tanzmusik im Sinne des Nationalen“) beim Komponisten bestellt hatte. Hätten wir nur auch heute noch solch wertvolle und Zeit überdauernde Unterhaltungsmusik!! Um in diesem Umfeld zu verweilen, erklang nun die Ouverture „Miramare“ des Julius Fucik in einer Bearbeitung des Nordtiroler Militärkapellmeisters Hans Eibl. Jeder kennt den Komponisten der Ouverture „Marinarella“ und seiner berühmten Märsche wie den „Florentiner-Marsch“ und andere; „Miramare“ dagegen wird zu Unrecht eher selten aufgeführt. Der Anfang wurde mit viel Temperament angegangen. Obwohl einige Soloeinwürfe recht gut klangen, so hatten doch manche Musikanten im Mittelteil ihre Grenzen erfahren. Das Holzregister konnte sich auch öfters gegen den dominanten Blechbläserklang nicht durchsetzen.  

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